Die Geschichte des Kleingärtnervereins Ebersheimer Weg e.V

 

Es waren arme Zeiten, die letzten Jahre der Weimarer Republik. Politische Unruhen, Arbeitslosigkeit, deren Auswirkungen wie der Hunger und die Sorge um das tägliche Leben waren an der Tagesordnung. So wurde vielen Arbeitslosen ein kleines Grundstück Gartenland zur Verfügung gestellt um für sich und ihre Familien mit Kartoffeln und Gemüse zu versorgen. Die Menschen suchten in der Gemeinschaft Sicherheit und Stärke. Die Kleingärtner am Ebersheimer Weg entschlossen sich einen Verein zu gründen. Den Kleingärtnerverein Ebersheimer Weg e.V.  , am 6. Juni 1932 fand die Gründungsveranstaltung statt. In diesem Jahr wurde die Anlage eingezäunt und an das städtische Wassernetz angeschlossen.

Während der Kriegsjahre waren die Menschen froh sich mit frischem Gemüse und Kartoffeln zu versorgen. Die Gärtner organisierten eine Bewachung des Geländes mit freiwilligen Mitgliedern.

Am 26. Juni 1949 wurde zu einer Gründungsversammlung eingeladen. Die Gärten waren   noch da und verpachtet, aber es gab kein Vereinsleben, die Besatzungsmächte ließen ein freies Vereinsleben noch nicht zu. Zur Anlage gehörten 43 Gärten, bis am 1.10.1963 21 neue Parzellen angegliedert wurden. Damals wurde schon der Freizeitwert der Pachtgrundstücke erkannt.

Am 20. März 1976 fand im neu von den Mitgliedern erstellten Vereinsheim die erste Generalversammlung statt. Das Vereinsheim wurde zum Mittelpunkt des Vereinslebens, es wurde auch im Winterhalbjahr zu einem zentralen Ort der Geselligkeit für Mitglieder und Freunde. Bis heute finden Feste, private Veranstaltungen und Mitgliederversammlungen im Vereinsheim statt.

Das auf dem Foto befindliche Vereinsheim befindet sich in Vereinsbesitz und ist eigenbewirtschaftet.